Gewöhnliche Uptime-Checks fragen einen Dienst von außen ab. Bei einem Backup-Skript, einem nächtlichen Import oder einem Queue-Worker funktioniert das nicht: Sie haben keine Adresse, die man prüfen könnte, und wenn sie stoppen, geht sichtbar nichts kaputt, bis jemand die Daten braucht. Ein Heartbeat dreht die Frage um: Der Job meldet sich, und Stille ist der Alarm.
Der Job ruft am Ende seine eigene URL auf, oft mit curl am Ende der crontab-Zeile. Der Monitor kennt den Zeitplan und gewährt eine Karenzzeit für Jobs mit schwankender Laufzeit. Pings beim Start und bei Fehlern erkennen auch Jobs, die hängen, zu lange laufen oder zwar laufen, aber fehlschlagen.
Beispiel
0 3 * * * /usr/local/bin/backup.sh && curl -fsS -m 10 --retry 3 https://YOUR-PING-URL
Läuft jeden Tag um 03:00 und pingt nur, wenn das Backup erfolgreich war (&&). Ist bis 03:00 plus Karenzzeit kein Ping eingegangen, gilt der Job als ausgefallen.